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Aktuell

Öffentlicher Verkehr in Weinfelden – Zweites Ortsbuskonzept ist erstellt

Orientierung über das weitere Vorgehen

Das Gemeindeparlament Weinfelden hat sich in einer Konsultativabstimmung am 15. September 2016 mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Projekt Ortsbus in Weinfelden weiterhin zu verfolgen. Gleichzeitig hielt die Mehrheit der Mitglieder des Gemeindeparlaments das Angebot im damals ausgearbeiteten Konzept für nicht ausreichend. Der Gemeinderat setzte daraufhin eine erweiterte Arbeitsgruppe ein und erteilte dieser den Auftrag, ein weiteres Konzept mit einem umfassenderem ÖV-Angebot zu erarbeiten.

Aufgrund von verschiedenen ausgearbeiteten Lösungen mit entsprechenden Grobkonzepten und Linienführungsvarianten kamen die Mitglieder der Arbeitsgruppe zum Schluss, dass eine Lösung mit 3 Bussen für Weinfelden die geeignetste wäre, und zwar mit 3 Linienästen mit jeweils einer Umlaufzeit von maximal 20 Minuten und einem 20 Minuten-Takt. Ergänzend zu den Regionalbuslinien würde diese Variante dazu führen, dass ein grosser Teil des Gemeindegebietes und somit auch die Mehrzahl wichtiger Zielorte mit ÖV erschlossen werden könnten. Die Gebiete Nord-West, Nord-Ost und Süd- Ost würden durch den Ortsbus im 20 Minuten-Takt und Süd-West wir mit Regionalbuslinien im 30 Minuten-Takt erschlossen.

Die Betriebszeiten des Ortsbusses sollen von Montag bis Freitag zwischen 06.00 bis 20.00 Uhr, Samstag von 07.00 bis 19.00 Uhr dauern. Am Sonntag wird auf den Betrieb verzichtet. Als Transportmittel sollen sogenannte Midibusse eingesetzt werden. Die maximale Kapazität eines Midibusses liegt bei 40 Personen (Sitz- und Stehplätze).

Der Gemeinderat hat aufgrund der zweiten Konzeptvariante entschieden, dass nun alle nötigen Detailabklärungen getätigt werden, sodass dem Gemeindeparlament am 6. Dezember 2018 eine umfassend ausgearbeitete Abstimmungsvorlage unterbreitet werden kann. Die Detailabklärungen werden in Zusammenarbeit der Ressorts Öffentliche Sicherheit und Tiefbau sowie dem Büro Widmer AG getätigt. Unter anderem geht es noch darum, eine genaue Kostenschätzung für Betrieb und Infrastruktur zu erstellen und die Art der Konzessionsvergabe zu bestimmen. Für einige Abklärungen wird situativ nochmals die Arbeitsgruppe miteinbezogen.