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Einfache Anfrage: Stadtrat beurteilt Idee zur Neugestaltung des Marktplatzes kritisch

Mit einer Einfachen Anfrage bringen Mitglieder des Stadtparlaments die Idee ein, die Nutzung des Marktplatzes neu zu ordnen und stellen dazu verschiedene Fragen. Der Stadtrat sieht darin Vorzüge, beurteilt die Idee insgesamt jedoch kritisch.

Die Idee der Marktplatz-Umgestaltung: Den Parkplatz im Westen mit dem Begegnungsraum im Osten (im Bild) tauschen. (Bild: Stadt Weinfelden)
Die Idee der Marktplatz-Umgestaltung: Den Parkplatz im Westen mit dem Begegnungsraum im Osten (im Bild) tauschen. (Bild: Stadt Weinfelden)

Der Marktplatz steht seit Jahren im Fokus von Diskussionen zur Aufenthaltsqualität. Im Dezember 2025 haben die Mitglieder des Stadtparlaments Michèle Strähl (FDP), Nicole van Rooijen-Rollier (Die Mitte), Claudia Bieg (SP) und Stefan Wolfer (SVP) eine Einfache Anfrage mit dem Titel «Marktplatz neu denken» eingereicht. Sie regten als Idee an, den westlichen Teil stärker als Begegnungszone zu nutzen und die Parkplätze in den östlichen Bereich zu verlegen. Nun liegt die Antwort des Stadtrats vor.

Auch der heutige Ostteil hat klare Stärken
Der Stadtrat anerkennt, dass der westliche Teil des Marktplatzes aufgrund seiner Grösse und Lage gewisse Vorteile als Aufenthaltsraum bieten würde. Gleichzeitig hebt er hervor, dass auch der östliche Bereich, so wie er heute ist, wichtige Qualitäten aufweist: Als autofreier Vorplatz des Thurgauerhofs eignet er sich gut für Veranstaltungen und fügt sich stimmig in die bestehende Platzgestaltung ein. Eine klare Überlegenheit des westlichen Teils als Aufenthalts- und Begegnungsraum sieht der Stadtrat deshalb nicht.

Parkplätze im Westen bleiben für das Einkaufen im Zentrum sinnvoll
Für die Parkierung erachtet der Stadtrat den westlichen Teil weiterhin als geeigneter. Er ist besser erreichbar und deutlich attraktiver für bestehende und künftige Detaillisten im Zentrum. Eine Verlagerung in den Osten hätte zudem deutliche Auswirkungen: Statt heute 43 könnten dort maximal rund 23 Parkplätze angeboten werden.

Verkehr kann nicht isoliert gedacht werden
Auch die vorgeschlagenen Änderungen am Verkehrsregime beurteilt der Stadtrat kritisch. Das heutige System basiert darauf, dass das Zentrum aus verschiedenen Richtungen gut erreichbar ist. Es ist gesamthaft konzipiert und aufeinander abgestimmt. Einzelne Eingriffe hätten entsprechend weitreichende Folgen. Der Stadtrat weist darauf hin, dass das Verkehrsregime im Rahmen des Projekts «Begegnungszone Zentrum» ohnehin überprüft wird.

Zur Beantwortung im Detail


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