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Begegnungszone im Zentrum: Stadt Weinfelden startet die Planung
Die Stadt Weinfelden hat die Planung einer Begegnungszone für das Stadtzentrum aufgenommen. Ziele sind eine höhere Aufenthaltsqualität, mehr Verkehrssicherheit und trotzdem eine gute Erreichbarkeit für Bevölkerung und Gewerbe. Aktuell werden in einer Vorstudie der mögliche Perimeter und verschiedene Varianten geprüft.
Die Begegnungszone ist eines von vier priorisierten Handlungsfeldern des Stadtrats im Rahmen der Zentrumsentwicklung. Sie soll dazu beitragen, öffentliche Räume aufzuwerten, den Ortskern und das Gewerbe zu stärken und die Bedingungen zum Flanieren und Verweilen zu verbessern. Dafür hat nun die Planung gestartet. Verantwortlich ist Stadtrat René Ramseier, Ressort Tiefbau: «Wir wollen das Zentrum attraktiver und sicherer gestalten. Gleichzeitig ist für uns zentral, dass es für alle gut erreichbar bleibt.» Die Begegnungszone wird schrittweise und unter Einbezug der Bevölkerung entwickelt, getestet und erst danach definitiv eingeführt.
Zuerst müssen Grundlagen erarbeitet werden
Aktuell befindet sich das Projekt in der Vorstudie, die bis Ende Jahr erarbeitet wird. Geprüft wird dabei unter anderem, welche Strassenabschnitte sich für die Begegnungszone eignen, wo Sicherheitsdefizite bestehen und wie Zufahrten und Anlieferungen gewährleistet bleiben. Dafür werden verschiedene Varianten pro Strassenabschnitt erarbeitet. Das bietet die Grundlage für ein Vorprojekt.
Versuchsphase für Einbezug der Bevölkerung geplant
Auf Basis der Vorstudie wird bis im Frühling 2027 ein Vorprojekt erarbeitet. Dieses Vorprojekt wird anschliessend in Form einer Versuchsphase mit temporären Massnahmen umgesetzt. Die Versuchsphase macht das Projekt greifbar und dient der Mitwirkung für die Bevölkerung. Die Erfahrungen aus dem Versuch fliessen in die weitere Planung ein. Eine definitive Umsetzung ist nach heutigem Planungsstand ab dem zweiten Quartal 2028 möglich.
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