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Einbürgerungsverfahren

Der Bewerber / die Bewerberin reicht das Gesuch beim Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen des Kantons Thurgau ein. Er / Sie legt die folgenden Dokumente bei:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Wohnsitznachweis
  • Zeugnis des Arbeitgebers
  • Zivilstandsdokumente (Personenstandsausweis resp. Familienausweis)
  • Betreibungsauszug (bei minderjährigen Bewerbern Auszug der gesetzlichen Vertretern)
  • Steuerauszug (bei minderjährigen Bewerbern Auszug der gesetzlichen Vertretern)

Im Motivationsschreiben erklärt die Bewerberin / der Bewerber, wieso sie / er die schweizerische Staatsbürgerschaft erlangen möchte. Sie / er beschreibt, wie sie / er in die örtlichen, kantonalen und schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist und wie sie / er mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist. Im Lebenslauf erteilt die Bewerberin / der Bewerber Auskunft über Personalien (inkl. Religionszugehörigkeit) die schulischen und beruflichen Ausbildungen und Tätigkeiten, sowie die Freizeitaktivitäten inkl. Mitgliedschaft in Vereinen etc.. Wohnsitzbescheinigungen müssen über die erforderliche Wohnsitzdauer beigebracht werden. Die Bescheinigungen sind bei den Einwohnerdiensten der jeweiligen Wohngemeinden erhältlich. Das Arbeitszeugnis muss beim Arbeitgeber angefordert werden. Die Bewerberin / der Bewerber reicht einen Personenstandsausweis ein, welcher beim Zivilstandsamt erhältlich ist. Der Betreibungsauszug muss beim Betreibungsamt und der Steuerauszug beim Steueramt angefordert werden.


Das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen besorgt sich:

  • Bericht des Migrationsamtes über die Bewerber
  • Bericht der Kantonspolizei über die Bewerber

und schickt die Dokumente der Wohngemeinde zur Vernehmlassung.


Der Gemeinderat erklärt schriftlich, ob er die Aufnahme der Bewerberin / des Bewerbers ins Bürgerrecht von Weinfelden befürworten wird, wenn dereinst die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung vorliegt.

Dafür wird die Eignung abgeklärt. Nebst der Prüfung der Unterlagen, welche eingereicht werden, absolviert die Bewerberin / der Bewerber einen Wissenstest und stellt sich persönlich beim Gemeinderat vor. Personen, welche 6 Jahre Volksschule in der Schweiz besucht haben, müssen keinen Test absolvieren.

Der Bericht wird an das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen gesandt, welches es an das Staatssekretariat für Migration (SEM) weiterleitet.

Das SEM beschafft sich Einblick in das schweizerische Strafregister und erteilt dem Bewerber bei Eignung die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung.

Die Bewerber reichen die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung bei der Gemeindekanzlei ein.

Das Gemeindeparlament befindet an einer folgenden Sitzung (Juni oder Dezember) über die Aufnahme ins Bürgerrecht von Weinfelden.

Das Einbürgerungsdossier wird an die kantonale Verwaltung weitergeleitet zur Abstimmung im Grossen Rat des Kantons Thurgau. Dieser behandelt zwei bis drei Mal jährlich Bürgerrechtsgesuche.

Kosten

Wer Kosten Zusammensetzung der Kosten
Jugendliche Bewerber,
bis zum vollendeten 18. Altersjahr
1050.–  (Weinfelden: 600.–, Kanton: 400.–, Bund: 50.–)
Erwachsener Bewerber, Einzelperson 2100.– (Weinfelden: 1200.–, Kanton: 800.–, Bund: 100.–)
Ehepaar 3550.– (Weinfelden: 1800.–, Kanton: 1600.–, Bund: 150.–)

Minderjährige Kinder werden in der Regel in das Einbügerungsverfahren einbezogen.

Werden die Gebühren trotz Hinweis auf die Säumnisfolgen nicht geleistet, wird das Gesuch abgeschrieben. Bei Rückzug oder Abschreibung nach Vorstellung im Gemeinderat, jedoch vor der Antragsstellung an das Gemeindeparlament, wird die Gebühr unter Abzug von 300 Franken zurückerstattet. Werden Gesuche nach der Antragsstellung an das Gemeindeparlament abgeschrieben oder zurückgezogen, verfällt die Gebühr.

Diese Regelung gilt für alle Gesuch, die nach dem 1. Januar 2017 zu behandeln und zu beschliessen sind.

Zuständiges Amt

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