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Energiestadt

Weinfelden trägt seit 2008 das Label Energiestadt. Die Reaudits 2012 und 2016 waren erfolgreich und nun strebt die Gemeinde das Label „Energiestadt GOLD“ an. Das Label zeichnet nicht nur aus, sondern verpflichtet auch: In den Bereichen Entwicklung/Planung, öffentliche Gebäude, Ver- und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kooperation und Kommunikation arbeitet die Gemeinde daran, nachhaltig zu wirken.

Die Gemeinde geht mit guten Beispielen vor und will so die Bevölkerung animieren, nachhaltige Beiträge zu leisten. Möglichkeiten gibt es viele: Die Energieberatungsstelle berät Eigentümer bei Gebäudesanierungen. Mit Aktionen wird der Ersatz von Stromfressern gefördert. Sparmassnahmen werden mit Fördergeldern unterstützt. Zudem optimiert die Gemeinde ihre Infrastruktur: Die öffentliche Beleuchtung wird schrittweise auf LED-Technologie umgerüstet. Bei Gebäudesanierungen wird eine bessere Energieeffizienz angestrebt. Dächer von geeigneten Liegenschaften der Gemeinde werden für die Installation von PV-Anlagen zur Verfügung gestellt. Wärmenetze werden gefördert oder der Anschluss an diese gefordert. Und schliesslich verlangt die Gemeinde bei Gestaltungsplänen und bei von ihr verkauftem Bauland höhere energetische Standards (zur Zeit in der Regel Minergie).

Sinnvoll ist, wenn Energie gar nicht erst gebraucht wird. Deshalb spart die Gemeinde: Der Fahrzeugpark der Gemeinde wird möglichst nachhaltig betrieben. Mitarbeitende werden sensiblisiert und geschult. Ersatzbeschaffungen sollen Einsparungen ermöglichen. Damit die Weinfelderinnen und Weinfelder ebenfalls Sparbeiträge leisten können, werden möglichst optimale Bedingungen geschaffen. Zu nennen sind Beratungsangebote, Verbesserung der Infrastrukturen für den Langsamverkehr, die Finanzierung des Energieunterrichts an den Weinfelder Schulen oder die aktive Öffentlichkeitsarbeit an der WEGA und der inhaus.

Energiestrategie der Gemeinde Weinfelden
Förderprogramm
Energiestadt Schweiz