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«Lindeplätzli» soll den Weinfelder Marktplatz beleben

Die Stadt Weinfelden will den Marktplatz während der Sommermonate attraktiver gestalten. Mit dem niederschwelligen Konzept «Lindeplätzli» soll rund um die bestehende Linde ein Begegnungsort mit mobiler Infrastruktur, Begrünung, Sitzgelegenheiten und einem Gastro-Angebot entstehen.

Skizze des Konzepts «Lindeplätzli»: Begrünung, Sitzgelegenheiten und ein Gastro-Angebot rund um die Linde. (Bild: Stadt Weinfelden)
Skizze des Konzepts «Lindeplätzli»: Begrünung, Sitzgelegenheiten und ein Gastro-Angebot rund um die Linde. (Bild: Stadt Weinfelden)

Der Marktplatz zählt zu den priorisierten Handlungsfeldern der Weinfelder Stadtzentrumsentwicklung. Der Stadtrat hat die Marketingkommission beauftragt, Vorschläge für eine erhöhte Belebung des Marktplatzes zu unterbreiten. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum zu erhöhen und den Marktplatz auch ausserhalb von Veranstaltungen stärker zu beleben. Eine Umfrage in der Bevölkerung zeigte auf, welche Elemente grundsätzlich gewünscht sind: mehr Begrünung, mehr Sitzgelegenheiten und gastronomische Angebote. Auf Basis dieser Ergebnisse sowie der Arbeiten der Marketingkommission entstand das Konzept «Lindeplätzli». Stadtpräsident Simon Wolfer sagt: «Mit dem Lindeplätzli wollen wir einen Begegnungsort schaffen, der die Aufenthaltsqualität im Zentrum stärkt.» Dem Stadtrat sei bewusst, dass dies nicht der grosse Wurf ist. «Das Konzept ist ein erster Schritt und kann weiterentwickelt werden.»

Aufenthaltsort für Jung und Alt
Kern des Konzepts ist ein saisonaler Aufenthaltsort rund um die Linde auf dem Marktplatz – öffentlich zugänglich. Geplant sind mobile Rebhäuschen als identitätsstiftendes Hauptelement, zusätzliche Sitzgelegenheiten, Bepflanzungen, stimmungsvolle Beleuchtung sowie eine Spielkiste für Kinder und Familien. Ergänzt werden soll das Angebot durch einen privaten Gastro-Betrieb mit Selbstbedienung. Sämtliche Infrastruktur soll mobil sein. «Das ist eine Bedingung. Gerade der östliche Teil des Marktplatzes bietet heute viel Fläche für Events. Das funktioniert gut und soll beibehalten werden», sagt Wolfer.

Fraktionen unterstützen das Konzept
Das «Lindeplätzli» wurde den Fraktionen des Stadtparlaments zugestellt, um eine Rückmeldung zur gewählten Stossrichtung zu erhalten. Alle Fraktionen bevorzugen die Variante «Lindeplätzli» vor den Varianten «keine Veränderung» respektive «gesamtheitliche Marktplatzstudie in Auftrag geben». Zusätzlich sind sich alle Fraktionen einig, dass das Konzept ein erster Schritt sein soll.

Umsetzung ab 2027 vorgesehen
Die erste Saison des «Lindeplätzli» ist für 2027 vorgesehen. Nach der ersten Saison ist eine Evaluation geplant, um Erfahrungen auszuwerten und mögliche Anpassungen vorzunehmen. Über die Umsetzung des Konzepts entscheidet das Stadtparlament im Rahmen des Budgets 2027.

Zur Präsentation «Lindeplätzli» inklusive «Fragen und Antworten»


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